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Giftbude

Giftbude auf der Lotseninsel

An der Küste bekannt ist die Giftbude, nicht nur wegen ihres ungewöhnlichen Namens. Die kleine Gaststätte spielt auf der Lotseninsel eine tragende Rolle.

Mit der Erweiterung der Giftbude um zwei 20 Fuß-Container wurde zusätzlicher Platz für die Küche, den Lager- und Kühlraum sowie Sozialräume geschaffen. Die Container passen sich in das Umfeld gut ein und bieten den notwendigen Raum für die Gastronomie.

Durch den Anbau gibt nun auch mehr Platz für die Gäste. Etwa 30 Sitzplätze befinden sich in der Giftbude, weitere 30 Besucher können sich - je nach Windrichtung und Sonnenstand - auf einer der beiden Terassen niederlassen.

Woher hat die "Giftbude" eigentlich ihren Namen? Tatsächlich ist Giftbude eine in Norddeutschland etwas aus der Mode gekommene Bezeichnung für eine einfache Gaststätte. Denn „Gift“ bedeutet im Althochdeutschen „Gabe“ und in der Giftbude wurde dem Gast etwas gegeben – und das soll auch so bleiben!

Schleimündes Hafen wurde für viele Jahrzehnte als Nothafen unterhalten, in der in den 1920er Jahren gebauten Giftbude wurde Unterkunft und Verpflegung bereit gehalten. Auch waren Schiffer, die wegen ungünstiger Wetterlagen die Schlei nicht verlassen konnten oder Arbeiter, die mit Instandsetzungsarbeiten auf der Insel beschäftigt waren, regelmäßige Gäste. Heute sind es vor allem Wassersportler und Tagesgäste. Für die Gäste im Lotsenhaus gibt es neben der Selbstversorgung nun auch die Möglichkeit, die Mahlzeiten nach vorheriger Vereinbarung in der Giftbude einzunehmen.

Die Schles­wi­ger Werk­stät­ten ha­ben die Gift­bu­de und das Lot­sen­haus auf der Lot­sen­in­sel Schlei­mün­de ge­pach­tet.

Öff­nungs­zei­ten der Gift­bu­de:

Die Giftbude ist in den Wintermonaten geschlossen. Latzter Tag ist Montag der 2.10.2023.

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Kevin Dolan | [Bitte aktivieren Sie Javascript]